U-blox integriert Schweizer Amtszeit direkt in sein GNSS-Labor
(CONNECT) U-blox hat die Integration der auf die Koordinierte Weltzeit UTC rückführbaren Zeitinfrastruktur der Schweiz in sein GNSS-Labor in Thalwil bekanntgegeben. Globale Navigationssatellitensysteme (GNSS) erlauben die Positionsbestimmung und Navigation auf der Erde und in der Luft durch den Empfang der Signale von Navigationssatelliten und Pseudoliten.
Dafür kooperiert das auf die Positionierung und die Nahbereichskommunikation für die Automobil-, Industrie- und Konsumgüterbranche spezialisierte Unternehmen mit dem Eidgenössischen Metrologieinstitut METAS in Köniz BE, das für die Verbreitung der Schweizer Amtszeit zuständig ist, und mit der Schweizer Stiftung Switch, die das Potenzial der digitalen Transformation für Lehre und Forschung erschliessen will und das Glasfasernetz bereitstellt.
Durch diese Zusammenarbeit erhält u-blox über eine dokumentierte Kalibrierkette kontinuierlichen Zugriff auf eine UTC-bezogene Referenz. So gewährleistet das Unternehmen bei seinen Zeitprodukten die vollständige Rückführbarkeit der Messungen.
„Hochleistungsfähige GNNS-Timing-Produkte sind auf eine strenge und nachvollziehbare Timing-Validierung während des gesamten Entwicklungszyklus angewiesen», wird Samuli Pietilä, Direktor für Produktmanagement, Timing und Infrastruktur bei u-blox, zitiert. „Diese Infrastruktur ermöglicht es uns, die Leistung von GNSS-Timing-Empfängern direkt in unserem eigenen Labor anhand einer UTC-rückführbaren Referenz zu validieren und kontinuierlich zu verbessern.“
Jacques Morel, Leiter des METAS-Labors Photonik, Zeit und Frequenz in Wabern BE, betont, dass „diese Zusammenarbeit zeigt, wie die nationale Metrologieinfrastruktur fortschrittliche industrielle Anwendungen unterstützen kann, die eine hochpräzise Synchronisierung, Zeitgenauigkeit und rückführbare Validierung anhand von UTC-Referenzen erfordern». ce/mm