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Bildung und Forschung steht an erster Stelle

Der leitende Ausschuss der Standortförderung Zimmerberg-Sihltal hat Mitte Mai in der Horgner Villa Bocken seine Strategie überarbeitet. Die Themen Bildung und Forschung haben weiterhin Priorität.

Beat Ritschard, Sie sind Geschäftsführer der Standortförderung Zimmerberg-Sihltal. Mitte Mai haben Sie zusammen mit dem Leitenden Ausschuss die Strategie der Standortförderung überarbeitet. Weshalb?
Weil es an der Zeit war. Das letzte Mal haben wir unsere Strategie überprüft, nachdem Präsident Matthias Kaiserswerth Ende 2013 sein Amt angetreten hatte. Das ist nun bald fünf Jahre her.

War Ihre Sitzung erfolgreich?
Ja, wir haben sehr intensiv gearbeitet. Geleitet hat die Sitzung der Standortförderer der Stadt Dietikon, Michael Seiler, den wir für dieses wichtige Treffen engagiert hatten.

Was haben Sie konkret behandelt?
Wir haben uns den vier Schwerpunkt-Begriffen Innovation, Identität, Lebensqualität und Weltoffenheit gewidmet, welche wir uns bei der letzten Strategie-Runde auf die Fahne geschrieben hatten. Hinterfragt haben wir sie, weil wir die vorhandenen Mittel möglichst wirksam einsetzen möchten.

Mit welchem Resultat?
Wir sind zum Schluss gekommen, dass die vier Schwerpunkt-Begriffe künftig etwas unterschiedlich gewichtet werden sollten. Im Vordergrund stehen ab sofort die Innovation und die Weltoffenheit. Das heisst aber nicht, dass wir die anderen beiden Begriffe komplett fallen lassen.

Weshalb sind Innovation und Weltoffenheit so wichtig für unsere Region?
Die Innovation ist zentral für unser Leitthema «Bildung und Forschung.» Bei der Weltoffenheit hat der Leitende Ausschuss Verbesserungspotenzial erkannt. Die Standortförderung ist für viele Personen wenig fassbar. Darum müssen wir künftig intensiver kommunizieren.  

Was heisst das?
Die Region verfügt mit dem seit 20 Jahren im Einsatz stehenden Namen «Zürich Park Side» über eine wertvolle Marke, die sich bestens eignet, um Botschaften zu vermitteln. Deshalb werden wir im nächsten Schritt unsere Kommunikation neu organisieren. Mit dem monatlich erscheinenden Newsletter und den regelmässig auf der Homepage und Facebook publizierten News haben wir im Herbst 2017 einen ersten Schritt in diese Richtung gemacht.

Was hat die Strategie-Sitzung noch offenbart?
Wir hatten am Schluss unserer Sitzung die Möglichkeit, mit François Schwarzenbach als ehemaliger Bewohner des Bockenguts einen Rundgang durch das Haus zu machen. Das hat uns gezeigt, dass die geschichtliche Entwicklung unserer Region immer wieder von wichtigen Menschen ausgelöst wurde. Unter anderen eben die Seidenfabrikanten Schwarzenbach. Auch in Zukunft ist es wichtig, dass wir Personen bei uns haben, die für die Region prägende Massnahmen umsetzen. Wir von der Standortförderung setzen uns dafür ein, dass unsere Region für wichtige Personen möglichst attraktiv ist, bleibt und wird.

 

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