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Araris Biotech erhält 24 Millionen Dollar für neuartige Krebstherapie

Au ZH – Araris Biotech hat in einer Finanzierungsrunde 24 Millionen Dollar eingenommen. Mit seiner firmeneigenen Linker-Technologie stellt die Ausgründung aus Eidgenössischer Technischer Hochschule Zürich und Paul Scherrer Institut Antikörper-Wirkstoff-Konjugate zum Transport in die Tumorzelle her.

Araris Biotech hat eine Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Der in Au ansässige Pionier auf dem Gebiet der Verbindungs- oder Linkertechnologie für Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (AWK) konnte dabei 24 Millionen Dollar einsammeln. Damit erhöht sich für die Ausgliederung aus Eidgenössischer Technischer Hochschule Zürich und Paul Scherrer Institut der Gesamtbetrag der bisher aufgenommenen Mittel auf 40 Millionen Dollar.
Die Runde wurde laut einer Medienmitteilung von den Risikokapitalfirmen 4BIO Capital mit Sitz in London und Pureos Bioventures aus Pfäffikon SZ angeführt. Neue Investoren sind auch die Zuger Wille AG und das in Diamond Bar im US-Bundesstaat Kalifornien ansässige Institute for Follicular Lymphoma Innovation. Bestehende Investoren haben sich ebenfalls beteiligt.
Durch die Entwicklung effizienter Konjugationstechnologien erweitern selektiv wirkende Antikörper-Wirkstoff-Konjugate die Therapie von Tumorerkrankungen. Bei diesem neuartigen Therapieansatz werden zytotoxische Wirkstoffe über einen Linker an Antikörper gekoppelt, die den Wirkstoff als „trojanisches Pferd“ zur Tumorzelle transportieren.
Araris, das sich der klinischen Phase nähert, erreiche mit seiner „bahnbrechenden Linker-Technologie“ „Aufsehen in der Branche“, wird Dmitry Kuzmin von 4BIO Capital zitiert. „Unsere Linker-Technologie hat es uns ermöglicht, AWK in einem einzigen Konjugationsschritt herzustellen“, so Araris-CEO Philipp Spycher. „Sie sind in der Lage, die Grenzen der derzeit auf dem Markt befindlichen AWK zu überwinden.“ mm

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