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Apotheke der Zukunft ist vernetzt

Rüschlikon ZH – Auch die Apotheken müssen sich dem fortschreitenden Wandel im Gesundheitsmarkt anpassen, stellt eine Studie des Gottlieb Duttweiler Instituts fest. Ihr zufolge wird sich die Apotheke der Zukunft nicht innerhalb einer linearen Wertschöpfungskette, sondern in einem Netzwerk verorten.
Eine Apotheke sei nicht einfach ein Laden, der Medikamente verkauft, schreibt das Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) in einer Mitteilung zu seiner Studie „Apotheke 2030 – Neue Modelle für ein Traditionsgeschäft“. In der im Auftrag des Apothekerverbands pharmaSuisse erarbeiteten Studie hat das GDI die Angebote von heutigen Apotheken, grossen im Gesundheitsbereich tätigen Detailhändlern und Jungunternehmen verglichen. Den Ergebnissen zufolge wird die Apotheke der Zukunft „in erster Linie ein sehr gut vernetzter Gesundheitsdienstleister sein“, schreibt das GDI.
In der Studie haben die Analysten des GDI „vier Bausteine für die Apotheke 2030“ entwickelt, heisst es in der einleitenden Zusammenfassung der Studie. Der digitalen Plattform als erstem Baustein kommt dabei die Rolle als „primäre Anlaufstelle für alle Gesundheitsfragen“ zu. Dem Detailhandel im Gesundheitswesen weist die Studie die Rolle der Skalierung von einfachen und und weit verbreiteten Bedürfnissen zu. Im dritten Baustein, den Services, werden Dienstleistungen zu individuellen Angeboten zusammengefasst. Der Baustein Spezialisierung übernimmt einzelne Diagnosen und bestimmte Demografien.
Der Wandel im Gesundheitsmarkt zeige, „dass eine komplett unabhängige Apotheke in Zukunft kaum noch überleben kann und dass Netzwerke an Bedeutung gewinnen“, schreibt das GDI in der Zusammenfassung. Für die Analysten des Forschungsinstituts zeichnet sich die Apotheke der Zukunft durch Beziehungen und Zusammenarbeit mit Partnern aus. Die mehrschichtige, verknüpfte und standortunabhängige Apotheke 2030 werde sich dabei nicht in einer linearen Wertschöpfungskette, sondern in einem Wertschöpfungsnetzwerk verorten. hs

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