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26. August: GDI diskutiert Alternativen zum Wirtschaftswachstum

Rüschlikon ZH – Wachstum ist mit Kollateralschäden verbunden, meint Ökonom Mathias Binswanger. Er wird am 26. August im Gottlieb Duttweiler Institute (GDI) darlegen, warum die Wirtschaft auf Wachstum trotzdem nicht verzichten kann.

„Wachstumszwang im Schlaraffenland“, ist der Titel einer Veranstaltung des Gottlieb Duttweiler Institute (GDI) am 26. August. Hier werden GDI-Leiter David Bossard und Volkswirtschaftler Mathias Binswanger über die Frage diskutieren, ob es zu Wachstumsdrang und Wachstumszwang Alternativen geben könnte. In einem Interview auf dem Portal des GDI gibt Binswanger bereits im Voraus einen Einblick in seine Sicht der Dinge.

Kapitalistisches Wirtschaften könne ohne Wachstum nicht funktionieren, erläutert der Ökonom dort eingangs. Sobald es aufhöre, „beginnen mehr Unternehmen Verluste zu machen und verschwinden vom Markt, die Arbeitslosigkeit nimmt zu, der Konsum geht zurück und die Wirtschaft gerät in eine Abwärtsspirale“. Für Binswanger gibt es dementsprechend nur zwei Alternativen, „wachsen oder schrumpfen“.

Allerdings sei Wachstum „mit Kollateralschäden verbunden“, konstatiert der Ökonom. Zwar mache der technische Fortschritt ein umweltfreundlicheres Wachstum möglich, global aber nähme die Umweltbelastung „weiterhin zu“. Zudem führe Wachstum in hochentwickelten Ländern wie der Schweiz zu erhöhter Stressbelastung, während die Menschen im Durchschnitt nicht mehr „glücklicher oder zufriedener werden“. Klimastreik, Sharing- und Nachhaltigkeitstrends sind für Binswanger trotzdem „ein Hype, der wieder verschwinden wird“. hs

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